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Nordhausen: Modellhafte CO2-Bilanz für Freiraumplanung

Im Klimaquartier Nordhausen-Nord wird das IBA-Projekt Nordpark umgesetzt. Im Quartier fehlte es an einem Freizeit- und Begegnungsort für alle Altersgruppen. Im Ergebnis eines intensiven Beteiligungsprozesses entstand eine multifunktionale, generationenübergreifende Lösung, die für Menschen jeden Alters nutzbar ist. Dabei wurde von den Planerinnen und Planern Wert daraufgelegt, wie sich ökologische Belange als Baustein der Nachhaltigkeit messen lassen. Um wirksam Materialrecycling zu betreiben, wurden hier Materialien erneut eingesetzt, die sich bereits am Ort befanden (zum Beispiel Betonplatten des vorherigen Parkplatzes als Abgrenzungen und Böschungsverstärkung). Auch wurden Pflastersteine vom Wertstoffhof aufbereitet und wiederverwendet. Zudem beschäftigt sich das zuständige Planungsbüro mit klimagerechten Bauweisen. Es gilt dabei, modellhaft die CO₂-Bilanz für das Vorhaben – inklusive der zukünftig eingesetzten Pflanzen – zu ermitteln, um herauszufinden, wie sich im Lebenszyklusansatz der CO₂-Ausstoß nachhaltiger Bauweise amortisieren kann. Bei der Ermittlung der Werte bestehen jedoch noch Anpassungsbedarfe. Ziel ist es, die Planung in allen Leistungsphasen für Freiräume klimagerecht zu optimieren. Anhand der Ergebnisse soll das „Klimatool Freiraum“ entwickelt werden, um dieses auf zukünftige Freiraumplanungen anwendbar zu gestalten.

Quelle: 4. Transferveranstaltung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft in Nordhausen, Dokumentationsstand: 2023


Weitere Projektbeispiele zum Handlungsschwerpunkt: Qualifizierung und Vernetzung städtischer Grünflächen und blauer Infrastruktur