Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
page

Handlungsfeld 5: Innenstädte und Ortskerne beleben – Funktionswandel begleiten

Den Funktionswandel der Innenstädte zu begleiten und die Stadtzentren als zentrale Begegnungsorte der Stadtgesellschaft zu bereichern, steht angesichts des steigenden Online-Konsums, dem schwieriger werdenden Generationenwechsel inhabergeführter Ladenlokale sowie des Wandels von Klima und Lebensstilen als eine der größten Stadtentwicklungsaufgaben auf dem Plan kommunaler Akteurinnen und Akteure. Diese Frage sei gestellt und begründet sich nicht nur mit Anspruch der Städtebauförderung, um das baukulturelle Erbe der europäischen Stadt als Identifikationsanker ihrer Bewohnerschaft zu pflegen.

Zum einen haben die zahlreich geförderten Aufwertungsmaßnahmen – vor allem im Bereich vieler Altstadtzentren – die meisten Stadtböden und andere öffentliche Freiräume und Funktionsgebäude in erneuertem Zustand erblicken lassen und großes privates Investment im angrenzenden Gebäudebestand nach sich gezogen. So dekorieren nicht nur die sanierten Fassaden geschichtsträchtiger Gebäude die Straßenzüge. Die meisten von ihnen bieten auch nachfragegerechten Wohnraum mit attraktivem Wohnumfeld.

Zum anderen ist nicht erst seit der Covid 19-Pandemie zunehmender Leerstand von innerstädtischen Gebäuden zu beobachten. Besonders in kleinen Gemeinden stellen sich die Funktionsverluste in den verschiedenen Segmenten problematisch dar. Daraus resultieren städtebauliche Missstände, durch die Abwärtsspiralen in der Quartiersentwicklung drohen.

In den Thüringer Monitoringkommunen gibt es zahlreiche gute Beispiele für Aufenthalts- und Begegnungsqualitäten sowie die Stärkung alternativer (Gebäude-)Funktionen, mit welchen die Innenstädte nachhaltig guter Hoffnung auf starke Frequentierungen von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Besucherinnen und Besuchern sein können. Das Spektrum von Maßnahmen ist breit gefächert.