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Pößneck: Erwerb, Gebäudesicherung und Aufwertung einer Problemimmobilie in der Neustädter Straße

In der Neustädter Straße 90 verfiel – wie in vielen Thüringer Innenstädten häufig noch vorkommend – zunehmend ein unsaniertes Objekt und strahlte negativ auf sein Umfeld in der geschlossenen Straßenrandbebauung aus. Der Bauzustand des Haupthauses war geprägt von Schädigungen aufgrund mangelnder Bauwerksunterhaltung (Feuchteschäden mit echtem Hausschwamm). Zur Erhaltung der historischen Bausubstanz und Vermeidung weiterer Schäden sowie Schadensausbreitung wurden Gebäudesicherungsmaßnahmen vorgenommen. Die Stadt Pößneck wurde hier – wie bei so vielen anderen Objekten – aktiv und erwarb die Immobilie aus Privatbesitz. Neben der statischen und baukonstruktiven Sicherung wurden im Jahr 2020 die Fassade ertüchtigt und die Fenster, Außentüren und Fassade vollständig saniert. Außerdem wurde das Gebäude mit einem Gründach aufgewertet, womit auch Klimaresilienzaspekte berücksichtigt wurden. Die Verdunstungsleistung der Pflanzenschicht bewirkt im Sommer eine Kühlung und im Winter eine Wärmedämmung, sodass Energiekosten und CO2-Anteile reduziert werden. Insgesamt wurde die Rohbauinstandsetzung mit 267.000 Euro aus dem Programmteil „Stadtumbau/Sicherung“ und 201.000 Euro aus dem Programmteil „Stadtumbau/Aufwertung“ im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt, wobei die Stadt bei den Aufwertungsmaßnahmen ein Drittel kommunalen Mitleistungsanteil (rund 70.000 Euro) aufbrachte.

Quelle: eingereichtes Projekt der Stadt Pößneck, Dokumentationsstand: 2023


Weitere Projektbeispiele zum Handlungsschwerpunkt: Strategien zur Aktivierung finden und mit lokalen Akteurinnen und Akteuren umsetzen