
Mit Beginn des Krieges in der Ukraine haben sich Thüringer Kommunen auf den anstehenden Flüchtlingsstrom vorbereitet. Die große Hilfsbereitschaft der Altenburger zeigte sich nicht nur in ehrenamtlicher Arbeit, sondern auch darin, dass Oberbürgermeister André Neumann eine Koordinatorin einstellen ließ, um die Hilfsangebote für Flüchtlinge zu organisieren. Die Koordinatorin sprach fließend Russisch und verfügte auch über grundlegende Kenntnisse der ukrainischen Sprache, wodurch die Verständigung und Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen erheblich erleichtert wurde. Die Flüchtlingsbetreuung wurde später vom Verein „Altenburger Ukrainehilfe e. V.“ übernommen (https://ukrainehilfe-altenburg.de/).
Zudem unterstützte die städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg mbH mit der Bereitstellung von 81 Sozialwohnungen für die ankommenden Flüchtlinge, welche vom Landratsamt Altenburger Land angemietet und ausgestattet wurden. Die Stadt stellt aktuell auch nach Abklingen der akuten Fluchtphase weiterhin ein Objekt für die Durchführung der Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung. In diesem „Begegnungshaus“ ist auch eine ukrainische Mitarbeiterin auf Minijob-Basis angestellt.
Quelle: Stadt Altenburg, sowie https://www.stadt-altenburg.de/news/13/717977/aktuelles/ukraine-fl%C3%BCchtlinge-stadt-stellt-koordinatorin-ein.html, letzter Aufruf: 12 November 2024
Dokumentationsstand: 2026
Weitere Projektbeispiele zum Handlungsschwerpunkt: Willkommenskultur
- Integrierte Sozialplanung, Sozialmonitoring, Integrationskonzepte und Integrationswegweiser

- Bundes- und landesgeförderte Zusammenarbeit zwischen sozialen Trägern und Kommunen für eine Willkommenskultur

- Thüringer Ehrenamtsstiftung: Engagementfonds „nebenan angekommen“

- Jena: „Welcome Center“ für (internationale) Fachkräfte und „WeltRaum“-Projekt

- Saalfeld: Werkhaus Kaserne Beulwitz
